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DPE erwirbt Automobilzulieferer Westfalia-Automotive

Rheda-Wiedenbrück/München, 10. Januar 2011 – DPE investiert  in den dynamisch wachsenden Markt für Automobilzubehör. Dazu hat sich DPE über den Kauf sämtlicher Anteile an der Westfalia-Automotive Holding GmbH, mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück, mit den Verkäufern Odewald & Compagnie sowie den übrigen Anteilseignern wie der WestLB geeinigt. Das Traditionsunternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Anhängevorrichtungen und Trägersystemen für zahlreiche Automobilhersteller sowie von innovativen Transportlösungen. Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt weiterhin Jens Waldau, der sich nach Abschluss der Transaktion gemeinsam mit dem Management erneut beteiligen wird.

DPE ist ein auf die langfristige Expansionsfinanzierung von mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum spezialisierter Investor mit Sitz in München. Auch bei Westfalia-Automotive will DPE die geplante Expansion weiter vorantreiben und den dafür notwendigen Kapitalbedarf finanzieren. Über den Kaufpreis der Transaktion, die noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht, haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit knapp 800 Mitarbeitern und mehr als 1.000 Produkten für über 750 verschiedene Automodelle konnte Westfalia-Automotive auch im vergangenen Geschäftsjahr (30.9.2010) sein Wachstum fortsetzen, so stieg der Umsatz des Unternehmens um 5,3 Prozent auf € 142 Mio. Wegen der steigenden Freizeitaffinität der Verbraucher dürfte das Kaufinteresse an den innovativen und sicherheitsorientierten Produkten von Westfalia-Automotive auch in den nächsten Jahren deutlich steigen. Das Unternehmen ist daher zuversichtlich, auch zukünftig im Umsatz nachhaltig wachsen zu können. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Unternehmen deshalb ein weiteres Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent an.

Als Technologie- und Marktführer will Westfalia-Automotive mit der Finanzkraft von DPE und unter der Führung seines erfahrenen Managements die starke Marktposition weiter festigen und auch durch weitere Zukäufe ausbauen. Neben der beschleunigten Marktdurchdringung von kupplungsbasierten Trägersystemen und alternativen Transportlösungen steht zudem der konsequente Ausbau der geographischen Präsenz wie zum Beispiel in Italien, Großbritannien, Irland sowie Ost- und Südeuropa und die Expansion in wichtige außereuropäische Märkte im Fokus. Daneben wird der Ausbau der Marktposition in Frankreich und Skandinavien – der Markteintritt erfolgte mit den Übernahmen der Tochtergesellschaften SIARR und Monoflex – vorangetrieben. Im Zusammenhang mit der geplanten M&A-Strategie sind Synergieeffekte vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb und in der Fertigung zu erwarten. Angesichts der exzellenten Positionierung geht Westfalia-Automotive davon aus, in der laufenden Markterholung überproportional im Vergleich zum Wettbewerb wachsen zu können.

„Westfalia-Automotive hat sich in einem stark wachsenden Markt als europäischer Marktführer für Anhängevorrichtungen etabliert. Insbesondere das breite Produktspektrum von Anhängerkupplungen sowie Transportlösungen wie beispielsweise Fahrradträgern halten wir für außerordentlich zukunftsträchtig“, betont Volker Hichert, Managing Partner von DPE. „Mit unserer Beteiligung wollen wir die Innovationskraft von Westfalia-Automotive nachhaltig fördern und eine wichtige Rolle bei der europaweiten Konsolidierung der Branche spielen. Gemeinsam mit dem erwiesenermaßen erfolgreichen Management um den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Jens Waldau, wollen wir eine langfristige Strategie zur Expansion über die europäischen Grenzen hinaus umsetzen,“ betont Hichert. „Wir freuen uns, ein so exzellentes Management-Team und erfolgreiches Unternehmen zu unterstützen“. Auch nach Ansicht von Jens Waldau, dem Geschäftsführer von Westfalia Automotive, eröffnen sich durch die Beteiligung der DPE neue Chancen für das Unternehmen: „Während des Verkaufsprozesses hat das Team von DPE umfassende Kenntnisse in unserem Markt gezeigt. Gemeinsam mit unserem neuen Mehrheitseigentümer freuen wir uns nun auf die Erschließung neuer Wachstumstreiber und auf die weitere Entwicklung unserer erfolgreichen Geschäftsstrategie. Wir sind überzeugt, mit der DPE dengeeigneten Partner gefunden zu haben, der unser Unternehmen nicht nur versteht, sondern es dabei unterstützt, in eine neue Dimension zu wachsen.“

DPE hat mit dem Erwerb der Westfalia Automotive die zweite Investition innerhalb weniger Monate getätigt. Ende Dezember 2010 gab der Investor die Gründung des Personaldienstleisters für qualifizierte Personaldienstleistungen DID Industriedienstleistungen Holding GmbH („DID Holding“) mit Sitz in Düsseldorf und gleichzeitig den Erwerb der Sonesto GmbH, Oldenburg, die seit Gründung im Jahr 1999 unter dem Namen Pensum Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH firmierte, als erste Folgeakquisition bekannt. Ziel ist es, durch organisches Wachstum sowie Umsetzung einer gezielten Buyund-Build Strategie mittelfristig einen der zehn bundesweit führenden Personalvermittler für hochqualifizierte Experten zu schaffen.

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